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Altersvorsorge · Lesezeit: 4 Minuten

Fünf Verträge für die Rente — und trotzdem fehlten ihm 2.130 € im Monat

Was passierte, als ein 48-Jähriger seine Altersvorsorge zum ersten Mal komplett durchrechnen ließ.

Er hatte alles gemacht, was man ihm geraten hatte: Lebensversicherung, Betriebsrente, Riester, eine Fondspolice. Erst als jemand alle fünf Verträge gleichzeitig ansah, kam heraus, was sie zusammen wirklich leisten.

Von Marcus Renziehausen · 22. August 2026

Der Vorstand der The Engineers of Finance AG
Der Vorstand der The Engineers of Finance AG in Northeim. Das Unternehmen berät seit über 25 Jahren zu Altersvorsorge und Ruhestandsplanung.

Als der 48-jährige Angestellte seine fünf Vorsorgeverträge zum ersten Mal gemeinsam durchrechnen ließ, stand am Ende eine Zahl, mit der er nicht gerechnet hatte.

2.130 Euro. So viel würde ihm im Ruhestand fehlen. Jeden Monat.

Dabei hatte er nichts falsch gemacht. Eine Kapitallebensversicherung, abgeschlossen mit Ende zwanzig. Eine Betriebsrente über den Arbeitgeber. Ein Riester-Vertrag, damals hatten den alle. Eine Fondspolice. Dazu die gesetzliche Rente.

Alles ordentlich abgeschlossen. Nichts davon falsch.

Warum es trotzdem nicht reichte

Die Auswertung zeigte, was die Verträge tatsächlich erwirtschaften: zwischen 0,7 und 1,3 Prozent im Jahr, nach Kosten. Zwei davon lagen damit unter der Inflation — sie verloren real an Wert, während er weiter einzahlte.

Das ist keine Nachlässigkeit, sondern eine Frage der Struktur. Wer Lebensversicherungen verkauft, empfiehlt Lebensversicherungen. Wer bei einer Bank arbeitet, empfiehlt deren Produkte. Jeder Berater war für seinen Ausschnitt zuständig — und darin hat er ordentliche Arbeit geleistet.

Nur hatte nie jemand alle fünf gleichzeitig auf den Tisch gelegt und gefragt: Was kommt am Ende monatlich dabei heraus?

Wie groß das eigene Optimierungspotenzial ist, lässt sich in zwei Minuten überschlagen — mit ein paar Schiebereglern, ohne Unterlagen und ohne Kontaktdaten. Für den Anfang genügt eine einzige Angabe:

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Was die Analyse fand

Drei Punkte, in dieser Reihenfolge, weil jeder auf dem vorherigen aufbaut.

Die Kosten. Seine älteren Verträge trugen ein bis drei Prozent laufende Kosten pro Jahr — Abschlussprovisionen und Verwaltungsgebühren, von Anfang an eingerechnet. Neuere Verträge kommen ohne diese eingebaute Provision aus. Über zwanzig Jahre entscheidet dieser Unterschied über einen fünfstelligen Betrag.

Die Lücke. Sein Bedarf im Ruhestand liegt 2.454 Euro über dem, was die gesetzliche Rente bringt — inflationsbereinigt. Seine bestehenden Betriebs- und Privatrenten decken davon 324 Euro. Bleiben 2.130 Euro im Monat. Bei anderen deckt das vorhandene Kapital den Bedarf längst — dann ist jeder zusätzliche Vertrag überflüssig. Bei ihm war es umgekehrt.

Das Risiko. Der Punkt, der mit zunehmendem Alter am schwersten wiegt und am seltensten beantwortet wird: Was passiert bei einem Kurseinbruch kurz vor der Rente?

Sein wichtigster Einwand

Er lautete sinngemäß: „Aktien? In meinem Alter? Wenn kurz vor der Rente die Kurse einbrechen, war alles umsonst.”

Der Einwand ist berechtigt. Nur gibt es darauf inzwischen eine Antwort, die noch wenig bekannt ist: Absicherungssysteme, die nach festen Regeln arbeiten. Eines davon heißt Stop+Go.

Man kann es sich wie eine Reißleine vorstellen. Fällt der Fonds unter eine vorher festgelegte Grenze, wird das Geld automatisch in sichere Anlagen umgeschichtet — der Verlust ist gestoppt. Erholen sich die Märkte wieder, geht es ebenso automatisch zurück in die Aktienfonds. Kein Bauchgefühl, kein Erraten des richtigen Zeitpunkts.

In 97 von 100 Fällen ließ sich das Verhältnis von Chance und Risiko verbessern.

Rückvergleich über 25 Jahre und 1.313 Fonds. Vergangenheitswerte sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Quelle: stop-und-go.de

Was am Ende herauskam

HebelWirkung
Bestehende Verträge umgestellt+ 281.894 €
Lücke mit leistungsfähigeren Verträgen geschlossen+ 177.339 €
Verlustrisiko mit Stop+Go reduziert+ 36.669 €

Zusammen rund 496.000 €.

Verglichen wird dabei zweierlei: die bestehenden Verträge unverändert weitergeführt gegen eine optimierte Struktur — beides hochgerechnet über die verbleibende Ansparzeit und die anschließende Rentenphase. Maßstab ist, was in beiden Fällen über die Rentenphase tatsächlich zur Verfügung steht: die Summe der Entnahmen zuzüglich des am Lebensende verbleibenden Restkapitals. Die Differenz ergibt das Optimierungspotenzial.

So wurde gerechnet

Ausgangslage — fünf bestehende Verträge mit 0,7 bis 1,3 Prozent Rendite pro Jahr nach Kosten, dazu die gesetzliche Rente. Versorgungslücke zum Rentenbeginn: 2.454 € im Monat vor Anrechnung der bestehenden Betriebs- und Privatrenten, 2.130 € danach.

Zeitraum — die verbleibenden Jahre bis zum Rentenbeginn plus die gesamte Rentenphase. Der zweite Teil trägt einen erheblichen Anteil, weil das Kapital auch nach Rentenbeginn weiter angelegt bleibt.

Annahmen — Szenario A führt die bestehenden Verträge mit ihren heutigen Konditionen fort. Szenario B rechnet mit einer kostenoptimierten Lösung: 6,3 Prozent in der Ansparphase, 3 Prozent in der Rentenphase, Inflation 1,5 Prozent pro Jahr. Steuern und Kosten sind in beiden Szenarien berücksichtigt.

Ergebnis — die Differenz beider Szenarien, aufgeteilt auf die drei Hebel. Hebel 2 setzt dabei einen zusätzlichen Sparbeitrag voraus, Hebel 1 und 3 wirken im Bestand.

Modellrechnung auf Basis der genannten Annahmen. Keine Zusage einer bestimmten Wertentwicklung — Ihre Werte hängen von Ihren eigenen Verträgen ab.

So sieht die Auswertung aus Drei Seiten aus einer 13-seitigen Ruhestandsanalyse — der Fall, aus dem die Zahlen oben stammen.

Musterfassung ohne personenbezogene Daten. Modellrechnung auf Basis der angegebenen Annahmen — keine Zusage einer bestimmten Wertentwicklung.

Warum sich die Bestandsaufnahme gerade jetzt lohnt

Zum 1. Januar 2027 startet das Altersvorsorgedepot. Banken und Fondsgesellschaften bereiten ihre Kampagnen bereits vor, und jede wird dieselbe Botschaft senden: unser Depot ist die richtige Wahl.

Ob das im Einzelfall stimmt, hängt davon ab, was bereits vorhanden ist. Wer erst dann anfängt zu rechnen, entscheidet unter Werbedruck.

Unten lässt sich das eigene Optimierungspotenzial überschlagen — mit ein paar Schiebereglern, ohne Unterlagen und ohne Kontaktdaten. Wie viel davon sich schließen lässt, hängt von den vorhandenen Verträgen ab; die lassen sich später Schritt für Schritt ergänzen.

Sofort.Mehr.Rente. ist eine Initiative der The Engineers of Finance AG aus Northeim. Das Unternehmen ist seit über 25 Jahren am Markt und begleitet derzeit mehr als 10.000 Menschen bei der Optimierung ihres Ruhestands. Es ist unabhängig und an keine Gesellschaft gebunden.

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